Archive for the ‘job’ Category

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uuuuuurlaub!

21.August 2009

genau den habe ich im moment und da wollte ich doch endlich mal wieder einen eintrag verfassen 🙂

angefangen hat der urlaub nicht so schön. ich bin auf der arbeit eingesprungen, wir haben an meinem offiziellen letzten arbeitstag drei krankmeldungen reinbekommen, und habe mir dabei beim kaffee kochen die linke hand verbrüht und mir verbrennungen ersten grades zugezogen. es stand der verdacht auf verbrennungen zweiten grades, die haben sich aber heute morgen beim verbandwechsel nicht bestätigt. naja, es war halt n echt blöder start für meinen urlaub und viele haben es als zeichen gesehn dass es ein fehler war einzuspringen. naja, ich habe fürs nächste mal gelernt und werde nicht mehr einspringen 😉

geplant ist für meinen urlaub ne menge 🙂 nächste woche kommen ein paar mädels zu mir und wir wollen singstar spielen, grillen und ein wenig was trinken. ach ja, und den abschied von IHR feiern. morgen ist ihr letzter dienst und dann ist sie weg 😦 auf der einen seite total schade, aber ich kann es verstehen. sie hat einfach mehr chancen weiter zu kommen wenn sie den arbeitgeber wechselt. aber wir werden trotzdem weiter kontakt halten und was zusammen unternehmen. mehr wird da nicht kommen 😦 denn ich habe ein art korb bekommen. da ärgert man sich doch, dass man kein mann ist. denn dann hätte ich gepunktet *seufz* ich habe ja mit gerechnet und trotzdem tat es heute, nachdem wir s zweite mal drüber gesprochen habe, schon irgendwie weh. muss jetzt das chaos ein wenig ordnen. aber freunde sind wir und das finde ich gut. ändern muss ich mein verhalten ihr gegenüber auch nicht denn sie mag mich so wie ich bin. ist ja auch schonmal viel wert 🙂

was gibts sonst neues?! naja, ist halt viel passiert… auf der arbeit gab es ein wenig stress der geklärt werden konnte und auch privat hab ich hochs und tief gehabt. die ex hatte geburtstag, das hat mich ein wenig aus der bahn geworfen. familiären stress und dann auch noch seelischen. meine mitte ist irgendwie weg und ich fühle mich ’schief‘. den urlaub möchte ich gerne nutzen um meine mitte wieder zu finden, s bloggen wieder anzufangen, mein projekt 52 wieder in ganz zu bekommen und einfach wieder ich zu sein. geplant dafür sind phantasialand, besuch bei einer freundin in marburg, wohnzimmer umräumen (gestrichen ist ja schon) und einfach mal entspannen… ich hoffe ich bekomme das alles so hin wie ich möchte.

heute habe ich schon angefangen mit enspannen indem ich in der satdt einw enig bummeln war und ich später besuch von der besten freundin von welt inklusive lebensgefährtin hatte. kaffee, klönen und lachen. war schön und hat mir gut getan. ich hoffe der urlaub geht jetzt so weiter denn mitte september heisst es dann wieder ‚auf ins irrenhaus und leben retten!‘ 😉

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nachts um drei…

3.August 2009

sitze ich im arztzimmer auf der intensiv-station und würde viel lieber zu hause in meinem warmen bettchen liegen *seufz* da liegt jetzt wahrscheinlich meine kleine mieze und wartet auf mich. aber da muss sie durch, und zwar noch ganze zwei nächte. aber die nächsten nächte werden nochmal interessant im hinblick auf SIE 🙂 ich hoffe nur, dass ich da nicht wieder so durchhänge wie heute und auch meine innere aggression gut im griff habe. die ist heut nämlich auf einem extrem hohen level. ich glaube mein körper finde das alles einfach scheisse was ich mit ihm mache. essen konnte ich noch gar nicht. zu hause wäre alle da gewesen, aber ich war völlig neben der spur und hier auf arbeit gab es was was ich einfach nicht essen konnte. naja, muss ich durch. und so schnell fall ich ja auch nicht vom fleisch 😉

ich glaube ich muss jetzt aber nochmal ne runde arbeiten, sonst fall ich hier noch vom stuhl. und ich will ja nicht meine eigene patientin werden 😉 ausserdem haben wir jetzt gleich wieder lagerungszeit und alle beatmeten werden umgelagert. das sind zur zeit einige… naja, lieber was zu tun als im sitzen einzuschlafen 😉

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’sozial-amputiert‘

2.August 2009

genau so fühle ich mich zur zeit. seitdem ich im nachtdienst bin sehe ich niemanden ausser meine kollegen, patienten und mich ab und an im spiegele (wobei ich aufs letztere echt gern verzichten könnte) zur zeit ernähre ich mich nachts von dem was auf der arbeit gekocht wird und natürlich meinem lieblingsgetränk 😉 ich fühle mich heute, als würde ich neben mir stehen und mich dabei beobachten wie ich diverse dinge mache. echt krass wenn man das mal bedenkt…

heute ist mein fünfter nachtdienst. ich habe mehr als die hälfte geschafft. und trotzdem immer alle sagen ‚du bist noch jung, du schaffst das‘ finde ich dass das mit dem alter rein gar nix zu tun hat. es ist anstrengend für den körper und für die seele. tja, und für die soziale anbindung ist es halt auch nicht unbedingt der beste job. ich weiss, ich hab mir das alles ausgesucht aber nicht so! ich werde meine leitung morgen früh sagen dass ich das nicht mehr kann. es ist einfach zu viel für mich.

nun gut, genug gejammert *seufz* ich muss mich mal wieder fertig machen um ins irrenhaus zu fahren. heut nehm ich ne kollegin mit da sie kocht und das nicht alles aufm fahrrad transportieren kann. ich fahr eh bei ihr vorbei also ist das kein problem. morgen abend muss ich echt besser drauf sein. sonst kann ich es gar nicht geniessen dass ich SIE die ganze nacht um mich habe 🙂

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neues von der arbeit

2.August 2009

so, nun komm ich doch eher zum tippen als ich dachte. das liegt aber auch nur daran weil ich heute einfach meinen geliebten laptop mit auf die arbeit genommen habe. und da ich ja jetzt den super surfstick von fonic habe ist auch das online gehn kein problem mehr 🙂 ich liebe dieses teil immer mehr :mrgreen: und bin froh dass fonic sich entschieden hat dass die tester den stick doch behalten dürfen. sonst hätte ich jetzt nämlich nicht die möglichkeit das hier alles so einfach zu nutzen.

ich hatte ja vor einigen einträgen über meine arbeit so gemeckert und dass ich dachte ich wäre ausgebrannt. tja, es lag dann wohl doch eher an meiner leitung und ihrem verhalten mir gegenüber. hat ein wenig gedauert bis ich es genau wusste woran es liegt, aber ich hatte wirklich gedacht dass es daran liegt dass ich 2001 das letzte mal so richtig im urlaub war. also mit wegfliegen und so, und mal länger als  n wochenende. letztendlich lag es wirklich an meiner chefin, denn ich hatte angst vor ihr. und ich finde vor einem chef oder einer leitung sollte man keine angst haben, dann macht sie was verkehrt. respekt, ja aber keine angst!

nun gut, problem erkannt, jetzt musste nur was getan werden. da ich aber mit niemandem über ein problem reden kann wenn ich angst vor der person habe bin ich postwendend zu meiner oberin gegangen um dort ein gespräch zu führen. sie hatte ein ohr für mich und bot mir an, nach einem gespräch mit der betreffenden person, die station zu wechseln. wieder auf eine chirugie natürlich 🙂 das alles war letzten mittwoch…

donnerstag morgen, ich hatte mit meiner leitung zusammen dienst, kam nach dem dienst ein anruf aus dem büro der oberin. sie hatte bereits ein gespräch organisiert. so schnell hatte ich jetzt nicht mit gerechnet. aber es war wohl auch besser so, denn ich konnte mir nicht all zu sehr n kopf machen über das was ich sagen möchte.

das gespräch verlief, wider meiner erwartung, sehr positiv. meine leitung hat sich bei mir entschuldigt und wir haben offen über alles geredet und wir wollen es nochmal versuchen 🙂 allerdings nur unter der voraussetzung dass wenn es nicht klappen sollte dass ich sofort auf eine andere station wechseln kann.

nach all dem gehts mir, was die arbeit angeht, wesentlich besser. sicher, die sieben nächte die ich jetzt habe sind wirklich anstrengend. merke das schon an diversen dingen dass ich das nicht öfter machen kann. aber jetzt muss ich druchhalten, da führt kein weg dran vorbei. und ab montag wird es auch nochmal noch interessanter, für mich persönlich mein ich 😉 denn SIE wird zwei nächte mit mir im dienst sein. aber auch da gibt es einiges zu berichten 😉 dass aber nicht jetzt. wir haben gleich drei uhr nachts und da möchte ich gerne von erzählen wenn ich ein wenig wacher bin 😉

jetzt werd ich erstmal noch ne runde arbeiten. vierte nacht ist bald geschafft und dann ist mehr als die hälfte rum. ich mach drei kreuze wenn wir mittwoch morgen haben.

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out of order

1.August 2009

zumindest noch bis mittwoch da ich sieben nächte dienst habe. ich bin total gerädet, schon jetzt nach drei nächten. durchhalten heisst es jetzt. und ab montag ist auch SIE mit dabei 😉

ab mittwoch dann wieder mehr von mir und auch einige neuigkeiten von der arbeit 🙂

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nein!

21.Juli 2009

noch im letzten post habe ich vom burn out geschrieben… tja, die liebe meg hatte wohl recht dass es mehr an meiner momentanen arbeitssituation liegt. denn heute habe ich es vor augen geführt bekommen… nein, ich habe es am eigenen leib erfahren! mobbing! denn für mich grenzt das verhalten einer kollegin daran und ich fühle mich ohnmächtig zu agieren. zumindest in der direkten konfrontation. aber morgen, da werde ich zurückschlagen, jawohl! ich werde zu meiner PDL gehn und ihr sagen was da passiert, was das alles mit mir macht und dass ich das nicht kann. sicher, die intenivstation ist toll und ich habe in den letzten sechs wochen ne menge gelernt. aber als resultat hinzunehmen dass ich physisch wie psychisch ein wrack bin kann ich einfach nicht! und wenn ich dafür das haus wechseln muss (jobangebote gibt es zur zeit einige hier in bonn) oder ich mit IHR gehe, denn SIE wechselt auch. ich kann und will da einfach nicht bleiben! ich muss jetzt an mich denken… auch wenn das heisst, dass ich einen unbefristeten vertrag aufgeben muss. mein seelenheil sollte mehr wert sein…

drückt mir für morgen die daumen dass die kollegin mich mal in ruhe lässt und dass meine PDL eine ziemlich schnell lösung für mich hat…

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schwester, bitte kommen sie sofort mit

3.Juli 2009

naja, ganz so förmlich war es nicht da wir uns auf arbeit meist alle duzen. aber mal von anfang an…

hatte heute mal wieder spätdienst. sicher, bei dem wetter nicht oll aber immerhin habe ich einen voll klimatisierten arbeitsplatz. das macht es dann schon ein wenig einfacher wenn man weiss dass draussen der pralle sommer herrscht. nachdem wir gestern den salat der stationsärztin geplündert hatte haben einen kollegin und ich uns heute revanchiert. es gab grünen salt mit pute und baguette als ausgleich für gestern. wir sind also grad gut fertig, kommt ein anruf. aufnahme! respiratorisch (also was die atmung angeht) eher schlecht und die BGA (BlutGasAnalyse) zeigte auch eindeutig dass es da wohl darauf hinausloaufen würde dass der mann intubiert und beatmet werden müsse. da ich bei einer intubation noch nicht dabei war bin ich ich direkt zu ärztin hin und hab gefragt ob ich zusehn darf. sie darauf nur ’nein! du assistierst mir‘ uff, das hab ich noch nie gemacht, aber okay. mit der ärztin an meiner seite sollte das kein problem sein. also auf ansage alles aufgezogen und vorbereitet. dann gings los. erst über den zentralen zugang medikamente spritzen, ein wenig warten… spartel anreichen, tubus mit führungsdraht anreichen und zack war alles erledigt. patient an die beatmung angeschlossen und schon hatten wir ein leben gerettet. und ich war dabei 🙂 bin da schon ein wenig stolz auf mich 🙂 und es war echt saumäßig interessant 🙂 mal sehn was morgen so auf mich zukommt. bei uns ist rheinkultur und das kann bei dem wetter toll werden. die ganzen alkoholleichen mit sonnenstich, hurra. aber vielleicht habt ich ja glück und das alles kommt erst wenn ich raus bin 😉 ich lasse mich überraschen 🙂

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so

13.Juni 2009

dann will ich endlich mal von den ersten diensten auf intensiv berichten.

vorweg, die kollegen sind durch die bank weg alle wirklich nett. man erklärt mir viel und ist nicht bös wenn ich dinge mehrfach frage weil einfach wieder fragen aufgetaucht sind oder ich auf grund der massen an input mal was nicht behalten hab. ich versuche zwar immer so viel wie möglich in meinem kleinen kopf zu speichern, aber da sind auch noch andere dinge drin die erstmal einen neuen platz brauchen.

die arbeit an sich ist eigentlich das, was ich nicht machen wollte nach meiner ausbildung. es hat eher was von einer intenistischen abteilung wo am meisten gewaschen wird. nicht, dass ich das nicht kann oder nicht möchte. aber ich bin nunmal irgendwie ne chirugische schwester. als ich das ausleben wollte in einem frühdienst musste ich den arzt um erlaubnis fragen ob ich die klammern ziehn darf. das hat mich dann doch ein wenig erstaunt. immerhin arbeiten die da teilweise mit hoch dosierten katecholaminen und noch mehr medikamenten die mal eben schnell jemanden ins jenseits befördern können und ich muss fragen ob ich klammern ziehn darf weil das immer die ärzte machen. hallo?! nun gut, ich hab meinen lieblings-OA gefragt und der schaute mich mit riesen augen und einem das-war-jetzt-nicht-dein-erst-blick an. ich hatte sofort verstanden und 1,2,3 waren die klammern raus.

tja, ich lerne viel zur zeit und fühle mich ein wenig dumm. aber man hat mir bereits mehrfach versichert, dass sich das in den ersten vier wochen wohl zügig geben wird. nunja, das seh ich ja dann. gestern hab ich mir erstmal ein buch bestellt und zwar das hier *klick* montag wird es da sein. bin gespannt, was da so auf der dvd drauf ist.

ansonsten… in der zeit wo ich da bin sind schon drei leute verstorben. zur zeit liegen noch drei damen auf der station die es wohl auch nicht mehr lange machen. das mag für den ein oder anderen jetzt krass klingen, aber ich hoffe, dass sie nicht zu lange dümpeln.

das alles nimmt mich mehr mit als ich dachte. bin halt doch ein emotionaler mensch der auch gerne mal dinge mit nach hause nimmt. so denk ich auch an freien tagen (so wie heute) über die ein oder andere patienten nach und frage mich was mich erwartet wenn ich wieder in den dienst komme. so richtig abstellen kann ich einfach nicht. man meinte zwar zu mir, dass ich das lernen werde aber so richtig glaub ich da noch nicht dran. ich muss es einfach noch ein wenig auf mich wirken lassen.

schön ist, dass wirklich jeden nachtdienst jemand für alle kocht. so gab es in meinen nächsten nudlen mit basilikumpesto oder gemüse-bolognese. beides dinge die ich eigentlich nicht essen würde wenn ich allein bin. tja, und in ‚meiner‘ nacht gab es dann kartoffelgratin. hat allen geschmeckt nur habe ich etwas wenig gemacht. muss beim nächsten mal unbedingt darauf achten dass ich genug mache 🙂

tja… alt werde ich da sicher nicht. aber ich werde auch weiter offen sein. allerdings habe ich immer im hinterkopf dass ich vielleicht doch mal wieder in die ambulanz komme. da gehör ich einfach hin. und ehrlich gesagt, es ist schade dass ich endlich weiss was ich in meinem beruf gut und gerne mache und dann darf ich nicht und muss in ner anderen abteilung arbeiten *seufz* aber so ist das leben wohl… kein ponyhof und vorallem sind wir nicht bei ‚wünsch dir was’…

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nachts auf intensiv…

10.Juni 2009

… ist es nicht so laut wie man denkt

…wird nach dem ersten grossen schwung arbeit gemeinsam gekocht

…geht die letzte stunde verdammt langsam rum

…kommen einem viel gedanken

…hofft man dass die dienste schnell rumgehn

…sehnt man sich ein wenig in die ambulanz zurück, da hat man geschlafen wenn nix war

…ruft man gegen drei uhr nachts einen wichtigen menschen einfach so mal an (ging aber niemand ran)

mehr kommt am we, bin im moment einfach zu müde um zu berichten. mein körper kommt mit diesem nachtdienst zur zeit so gar nicht zurecht *seufz*

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ich bin jetzt…

6.Juni 2009

… auf der intensiv-station. also quasi eine kranke intensiv-schwester 😉

mittwoch hatte ich meinen ersten dienst. ich hatte eine scheissen riesen angst und wusste nicht ob es doch richtig war nicht auf meine alte station zurück zu gehn. immerhin kannte ich da alles und hätte direkt wieder voll einsteigen können. aber ich war nunmal da und wollte es mir wenigstens anschauen. der erste dienst hat meinen kopf so gesprengt dass ich abends nur noch kaputt auf die couch bin und bis zur wiederholung von greys geschlafen habe. der zweite dienst, wieder spätdienst, zeigte, dass ich doch einiges an input behalten hatte. ich war erstaunt 😉 aber trotzdem war ich zeitgleich gefrustet weil ich es einfach nicht mehr gewohnt bin nur mitzulaufen.

heute dann war es schon wesentlich besser. ich mein, ich bin ja jetzt schon doch relativ lange im beruf und weiss zumindest um die anatomie und die medikamente bescheid. ich durfte dann heute, unter aufsicht der stationsleitung, doch eine patientin komplett allein versorgen. sie war mit einer TAA gekommen und somit monitor-pflichtig. heute morgen war sie noch nicht wieder in den sinusrhythmus umgesprungen. oftmals werden diese patienten kardiovertiert. wenn ich ehrlich bin hat mein kleines schwesternherz da schon höher geschlagen, denn sowas hatte ich bisher nur in ausnahmesituationen erlebt, wenn eine reanimation anstand. aber in diesem fall bekommen die patienten eine kleine narkose und werden mit einer geringen voltzahl ‚geflitscht‘ in der hoffnung dass das herz danach wieder im regelmäßigen rhythmus schlägt. funktioniert auch meist sehr gut.

aber zurück zu meiner sensationsgeilheit äh patientin. ich hätte diese kardioversion wirklich gern gesehn. aber als ich sie am morgen aus dem bett mobilisiert habe sprang das herz wieder in den sinusrhythmus. für die patientin ne klasse sache und ich habe mich für sie gefreut. ne kardioversion werde ich auf der intensivstation sicher noch diverse male erleben, also nicht so schlimm. ich kam mir heute also nicht mehr ganz so nutzlos vor wie die ersten beiden dienste. ich weiss, ich verlange zu viel von mir weil ich einfach in einem anderen fachbereich bin und mit anderen situationen umgehn muss, aber ich will das schaffen. das ist wirklich interessant.

heute habe ich eigeneständig über eine liegenden arterie (da wird ein kleiner katheter in eine arterie gelegt über die der blutdruck gemessen wird, haben meist beatmete patienten) blut abgenommen, zvd (zentraler venendruck) gemessen, blutgasanalysen druchgeführt, bilanziert  und verantwortung für eine patientin allein gehabt. ich fands eigentlich ganz lässig so 🙂

was noch gesagt werden muss… die kollegen sind bis jetzt alle wirklich total nett. auch heute mit der leitung, vor der ich immer nochmal mehr angst habe weil sie halt die leitung ist, war der dienst wirklich okay. sie hat alle meine fragen geduldig beantwortet und war auch nicht bös wenn ich dinge auch noch ein zweites mal gefragt hab. und wenn ich dann mal wieder n brett vorm kopf hatte weil die masse an informationen einfach nicht so schnell verarbeitet war wie sie wieder abgerufen werden soltel hat sie mir auf die sprünge geholfen 🙂 war wirklich toll!

meine kollegen aus der ambulanz fehlen mir trotzdem *seufz* ist halt was total anderes jetzt. aber das heisst ja nicht, dass es schlechter ist. ich muss mich einfach erstmal einleben denk ich.