Archive for Oktober 2008

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früher…

11.Oktober 2008

ja, früher da war alles anders. besser??? ich weiss es nicht. aber sicher teilweise einfacher. wenn ich bedenke, dass ich heute schon vor meinem dienst zwei maschinen wäsche gemacht, das bad sauber und die küche aufgeräumt habe. das musste ich früher nicht. da bin ich am we irgendwann gegen mittag aufgestanden und hatte die gebügelte wäsche auf der treppe zu meinem zimmer bei den eltern liegen. allerdings musste ich mir da auch anhören dass ich wieder so spät zu hause war (oder besser gesagt so früh *grins*) und mal wieder zu lange geschlafen habe. vorteil? wohl eher nicht. dann doch lieber alles selber machen, sich ein wenig aufregen aber ruhe haben. keine mutter die einen nervt das zimmer aufzuräumen, denn die wohnung ist automatisch in ordnung. keine mutter die einen mit dem staubsauger liebevoll weckt dafür aber ne katze die einem um 07:56h mit der pfote im gesicht sitzt. der wandel der zeit wie man so schön sagt, das erwachsenen-leben. es hat mich mittlerweile vollkommen eingenommen und wenn ich ehrlich in fühlt es sich sogar gut an. denn ich bin mein herr und ich entscheide was wann gemacht wird.

ich mag mein leben gerade und ich dachte das muss ich einfach mal für mich festhalten 🙂

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stress

10.Oktober 2008

wie meiner lieben leser hier ja wissen bin ich kranke schwester. dies bin ich nicht damit ich einfach einen job und somit ein einkommen habe sondern aus leidenschaft. ich liebe meinen beruf, den umgang mit menschen, den spass den man haben kann und vorallem mit anzusehn wie es menschen besser geht und zB nach einer grossen OP genesen und wieder nach hause können. mein beruf macht mir spass! meistens…

zur zeit is es eher so dass ich mit etwas widerwillen zur arbeit gehe. wir alle sind unzufrieden und stoßen an unsere grenzen. sicher, die patienten dürfen das nicht merken aber das geht nicht immer. wir sind auch nur schwestern menschen. mir tut das immer besonders leid wenn mir die zeit fehlt mich mal länger mit einem menschen zu beschäftigen. viele haben ein nötig dass man mal mit ihnen spricht, sich einfach ein wenig zeit nimmt. aber leider geht das im heutigen pflegealltag nicht mehr. da heisst es stress, stress, stress *seufz* auch das kommende wochenende wird sicher nicht einfach werden, ich hae mit der neuen kollegin dienst. aber da muss ich jetzt durch, bleibt mir nichts anderes übrig. zumindest habe ich den dienst bekommen den ich gerne haben wollte, das ist ja auch schonmal was.

so, nun auf in den kampf, der dienst geht gleich los. vorher noch schnell ein paar hausfrauliche pflichten erledigen damit nicht so viel liegen bleibt. hab gestern nach dem dienst schon eine menge geschafft und das obwohl ich total müde und kaputt war. heute sind nur noch ein paar dinge dran die ich gestern nicht geschafft habe. ach ja,und vor dem dienst muss ich noch schnell für station einkaufen fahren, sonst haben wir am wochenende nichts in unserem kühlschrank.

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des rätsels lösung

7.Oktober 2008

ich kann mir vorstellen dass man bei meinem letzten beitrag viel spekuliert hat. doch jeder, der in den letzten sechs monaten meinen blog mit etwas mehr interesse verfolgt hat wird erahnt haben um was es geht… nämlich um SIE. die trennung ist nun ein halbes jahr her. in diesem halben jahr ist eine menge passiert sowohl in meinem als auch in IHREM leben. bei mir tut sich zur zeit einiges auf der beruflichen schiene, dann habe ich endlich meine eigene wohnung und muss nicht mehr im wohnheim hausen und ich habe freunde, richtig gute freunde 🙂 in IHREM leben ist aufgefallen, dass sie fehler gemacht hat zu denen sie steht, die ihr leid tun und bei denen sie möchte, dass sie nicht wieder passieren.

zum anfang hat mir die ganze ’sache‘ sehr zu schaffen gemacht. ich war mir nicht sicher was ich davon halten soll, wie ich mich verhalten soll. hat sie mir doch wirklich weh getan, mir mein herz gebrochen ohne rücksicht auf verluste. und trotzdem sind meine gefühle nie verschwunden. sicher, es gab momente in denen ich sie gehasst habe. aber auch nur, damit es nicht mehr ganz so weh tut. quasi ein selbstschutz. ich habe niemandem erzählt, dass wir uns getroffen haben. ich habe niemandem erzählt dass sie mich wiederhaben will. ich habe niemandem erzählt wie es mir damit geht. für mich war das alles so viel, so viel was in mir vorgeht. angst, wut, trauer, liebe… alles auf einmal, ein sturm der gefühle. das hat sich auch prompt in meinem eßverhaten niedergeschlagen indem ich meine nahrungsaufnahme eingestellt habe. so mache ich dinge immer mit mir aus. ich weiss, als kranke schwester sollte ich wissen wie ungesund das ist *seufz*

letztendlich hat mein bauch, mein herz gesiegt. ich weiss, ich habe freunde die da sind falls es nicht klappen sollte. aber wir wollen beide, dass es klappt. ich denke wir haben gute vorraussetzungen für eine beziehung. denn wir beide wissen wie es NICHT laufen soll und können so dagegen arbeiten indem wir reden und ehrlich sind.

es fühlt sich gut an, auch wenn ich erst angst hatte das alles wieder zuzulassen. ich lasse es auf mich zukommen und geniesse es so wie es ist in der hoffnung dass es endlich so wird wie wir uns das beide vorstellen. dafür müssen wir arbeiten, an uns. aber das nehme ich gerne in kauf 🙂 sorry mädels, ich bin wieder vom markt :mrgreen:

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zweite chance…

6.Oktober 2008

meine frage an die hier lesenden… hat jeder mensch einen zweite chance verdient? sollte man sie dem menschen geben wenn der mensch seine fehler einsieht, sie offen kund tut und sich bemüht? wie seht ihr das? gebt ihr menschen eine zweite chance wenn sie euch enttäuscht oder weh getan haben? oder seid ihr eher von der fraktion die fehler einmal zulassen und dann diesen menschen aus dem leben streichen?

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ein award für die kranke schwester

5.Oktober 2008

und das gleich von zwei seiten 🙂 einemal von der lieben frau james und dann auch noch von dem froillein muh 🙂 ich kann es wirklich nicht glauben 🙂

und da nun schon irgendwie alle blogs die ich gerne nominieren würde diesen award haben lasse ich ihn einfach mal auf meiner seite stehn und damit hat sich die sache 🙂 ohne regeln und so. ich freu mich einfach 🙂

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klangwellen in bonn

5.Oktober 2008

heute war ich in der bonner innenstadt zu den klangwellen, eine outdoor show mit musik, laser und wasserspielen mitten in bonn auf dem münsterplatz. um halb acht habe ich mich mit freunden getroffen um mich ins getümmel zu stürzen. das ganze wurde in drei szenarien verpackt. und zwar in klassik, pop aus den 70ern bis heute und zum schluss gab es schlager und etwas für das rheinische herz in form von karnevalsliedern *seufz* aber okay, in verbindeung mit der licht- und wassershow war es echt zu ertragen. auch wenn alle um mich herum meinten sofort schunkeln zu müssen. ich musste ja nicht mitmachen 😉 alles in allem war es wirklich toll und es hat mich sogar nicht gestört mitten in der menge zu stehn 🙂 denn eigentlich habe ich ein problem mit vielen menschen auf engem platz. nun gut, es hat funktioniert und ich habe es überlebt 😉 war ein wirklich toller abend mit tollen leuten und jeder menge bilder 🙂 ein paar werde ich euch zeigen damit ihr euch vorstellen könnt was ich da heute erlebt habe 🙂

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mutzje for de kopje… oder ein kurztrip nach holland

3.Oktober 2008

schon mitte der letzten woche wurde ich gefragt, ob ich nichtkommen wolle nach holland, da meg und elmar dort kaffee kaufen wollten. da ich freitags, bis auf das essen mit meiner family abends, noch nichts vor hatte hab ich kurzerhand zugesagt. so begaben wir uns gegen zehn auf die autobahn in richtung maastricht. schon auf dem hinweg wusste ich dass es ein verdammt lustiger tag werden wird.

in maastricht angekommen musste erstmal ein parplatz her. aber alle parkhäuser waren irgendwie ‚vol‘ und um uns herum waren nur deutsche zu sehen. wir waren wohl nicht die einzigen die in holland einkaufen wollten 😉 aber wir haben dann doch einen parkplatz gefunden (wie teuer war der nochmal elmar?) und sind richtung innensatdt. natürlich ausgerüstet mit digi-cams, denn ohne geht der blogger nicht raus 😉 und auch louie war dabei, damit er noch ein wenig vom ausland kennenlernt 🙂

wir streiften durch die innenstadt, vorbei an vollen geschäften, einem laden mit einem 24 zoll bildschirm der uns alle begeisterte und landeten letztendlich auf dem marktplatz wo tatsächlich markt war. mittlerweile packte mich aber der hunger. meine geübten augen erblickten sofort das restaurant mit dem goldenen doppelbogen :mrgreen: nachdem ich mein essen hatte und louie davon abhalten musste dass er meine ganzen pommes ißt haben meg und elmar entschieden die holländische frittenbude zu testen, denn davor befand sich eine mindestens 10m lange schlange. es musste also lecker sein. und da elmar ein wahrer kavalier ist hat er sich mutig angestellt. probiert habe ich nicht, aber sie müssen wohl lecker gewesen sein. nur die mitgelierferte gabel war irgendwie zu klein. naja, da muss man durch 😉

nachdem es dann doch angefangen hatte zu regnen haben wir uns aufgemacht in richtung auto. louie wurde auf dem weg vor einem zwielichtigen laden eingesammelt, er ist irgendwie doch verdorben :mrgreen: und dann endlich im auto angekommen haben wir uns auf den weg gen heimat gemacht. aber moment, da war doch was… warum waren wir nochmal nach holland?! ach ja, der kaffee!!! ein supermarkt musste her. aber erstmal raus aus der city und auf die autobahn. erste abfahrt runter und wir mussten feststellen, dass sie holländer wohl nicht einkaufen gehn. weit und breit kein supermarkt zu sehn. aber wir haben durchgehalten und irgendwann habe ich… ja, genau ich!… einen entdeckt. schnell rein, das nötigste besorgt und wieder ab ins auto. tja, und dann kam der spruch :mrgreen: ‚dreimal links ist einmal rechts‘ denn hier durfte man nur links fahren. gesagt getan… die nächste wieder links, gleich geschafft, und dann??? wir dürfen nur rechts *schock* aber wie man merkt sind wir wieder gut zu hause angekommen und zwar zeitig genug dass ich es locker zum essen mit der family geschafft hab. ich konnte sogar noch ne stunde auf der couch verweilen. meg hat einen teil der rückfahrt verschlafen 🙂 sah echt süss aus wie sie da auf der rückbank lag 🙂

das essen mit der family war ganz okay. es war lecker und das schiff (wir haben auf einem chinesischen schiff gegessen) war rappel voll. ich war aber trotzdem irgendwie total kaputt und war froh als wir um halb zehn alle in richtung heimat abgedüst sind. ich wollte einfach nur auf die couch. tja, und da bin ich jetzt. bastel am pc, chatte mit meinem besten freund den ich echt vermisst hab und schaue nebenbei tv. alt werde ich heut nicht mehr, aber das ist nicht schlimm. bleibt nur zu hoffen, dass ich morgen ausschlafen kann, würde mir mal gut tun 🙂 und dann kann ich ausgeruht an die arbeit gehn meinen atze auf vordermann zu bringen damit ich endlich wieder ohne probleme damit arbeiten kann. dann gibts auch bilder von dem holland-besuch 🙂